Geschichte

Vielleicht war es eine Art "Kairos", dass diese Initiative gestartet ist. Erst im Blick zurück sehen wir, wie viel Rückenwind ChurchNight hatte:

2003 war der Kinofilm "Luther" ein Überraschungserfolg. Er prägt das Lutherbild in der Öffentlichkeit, vor allem von unzähligen Jugendlichen, sehr positiv. Reformation ist etwas Spannendes - und nicht nur eine Einheit im Religionsunterricht.

Die Halloween-Welle, deren Künstlichkeit auch säkularen Beobachtern ins Auge fällt, machte den Protestanten Beine. Sie forderte gerade Evangelische auf, den 31.10. nicht nur kleinen und großen Gespenstern zu überlassen, sondern zu den eigenen Quellen zurück zu kehren.

Schließlich wurde im Sommer 2006 "Kirche der Freiheit", ein Impulspapier der EKD, veröffentlicht. 200.000 Mal wurde es im Internet herunter geladen und kirchenintern heftig diskutiert. Eines der zwölf "Leuchtfeuer" dort heißt: Kirche in die Öffentlichkeit bringen durch eine Aufwertung des Reformationstages. Die ChurchNight-Kampagne zeigt, dass dies gelingen kann.

ChurchNight ist aber mehr als eine Kampagne. Materialien und eine Idee zu streuen - das wäre zu wenig angesichts der Möglichkeiten, die der Refomationstag bietet. Wir verstehen ChurchNight als ein Netzwerk, als ein fröhliches Geben und Nehmen im Miteinander von bundesweiter Kampagne und örtlichen Veranstaltungen.

Dazu bietet ChurchNight eine geeignete Plattform.